Die Komponenten von Caché

Mit der Jalapeño™-Technologie von InterSystems können Plain Old Java Objects (POJOs) in InterSystems Caché® persistent gemacht werden, ohne dass hierzu ein objekt-relationales Mapping erforderlich wird. Dies senkt die Entwicklungszeiten um bis zu 40%, und Java-Programmierer können ihr Datenschema in ihrem bevorzugten Java-Entwicklungswerkzeug oder -umgebung erstellen.

Die Jalapeño (JAva LAnguage PErsistence with NO mapping)-Technologie von InterSystems bietet Java-Entwicklern eine neue Möglichkeit zur schnellen Erstellung von Datenbankapplikationen. Mit Jalapeño ist kein objekt-relationalen Mapping mehr erforderlich, das bis zu 40% des gesamten Entwicklungszyklus einer Applikation ausmachen kann. Jalapeño ermöglicht dagegen auf einzigartige Weise einen “Java-zentrierten” Ansatz für die Applikationsentwicklung, da es automatisch persistente Caché-Klassen von den Definitionen der Java-Datenklassen ableitet.
Mit Jalapeño können Java-Programmierer in ihren bevorzugten Java-Entwicklungsumgebungen Datenklassen definieren und Anwendungen erstellen, ohne sich darum kümmern zu müssen, auf welche Weise Datenobjekte gespeichert werden. Entwickler können mit objektorientierten Techniken arbeiten, und diese weiterhin über JDBC mit SQL abfragen, da die Daten in Caché persistent sind.
Zur Laufzeit bietet Jalapeño die Verfahren, die für Java-Klassen zur Interaktion benötigt werden – entweder über Objekt- oder über relationalen Zugriff – wobei die Daten in der leistungsstarken multidimensionalen Datenbank von Caché abgelegt sind.
Jalapeño verfügt über zwei Hauptkomponenten – Schema Builder und Object Manager. Beide sind Java-Klassen, die als Bestandteil der CacheDB.JAR-Datei zur Verfügung stehen.
Jalapeño Schema Builder
In jeder Java-Entwicklungsumgebung werden durch den Import und den Aufruf des InterSystems Jalapeño Schema Builder Caché-Klassen automatisch erstellt und kompiliert, die den Java-Klassen entsprechen, für die Persistenz erforderlich ist. Jalapeño bietet einen vollständigen Katalog an Annotationen (ein Java-Feature, das in JDK 1.5 eingeführt wurde), mit denen dem Schema Builder bestimmte Informationen über die Objekte mitgeteilt werden können, die es erstellen wird. Durch beispielsweise das Hinzufügen der entsprechenden Annotationen zu den Java-Klassendefinitionen können Entwickler den Schema Builder anweisen, einen Index für eine Eigenschaft einer Klasse zu erstellen, Zwangsbedingungen in Eigenschaftswerten festzulegen oder eine Klasse als eine Collection in eine andere einzuschließen.

Jalapeño Objekt Manager
Die Java-Klassen, aus denen Java-Applikationen bestehen, sind nicht per Definition persistent, und enthalten somit auch keine Verfahren, die die Datenbankfunktionen steuern. Der Jalapeño Objekt Manager ist eine Java-Klasse, die bei der Instantiierung in einer Java-Applikation alle Interaktionen zwischen der Applikation und den in Caché gespeicherten persistenten Daten berücksichtigt. Dies umfasst das Speichern und den Abruf von Objekten in und aus einer Datenbank, die Zuweisung von Werten an Eigenschaften von Objekten usw. Caché ermöglicht den objektorientierten und den relationalen Zugriff auf Daten über dieselbe Datenbankverbindung, so dass der Object Manager auch SQL-Abfragen der Datenbank verarbeitet.

Datenbankunabhängigkeit mit Jalapeño
Jalapeño unterstützt die Datenbankunabhängigkeit mit einem Export-Utility, das das Caché-Klassenschema (ursprünglich aus den reinen Java-Klassendefinitionen abgeleitet) in eine DDL-Datei konvertiert, die in eine relationale Datenbank importiert werden kann. Der Object Manager verwendet automatisch Objektpersistenzmethoden (Open, Save, New, Delete) für den Zugriff auf Caché sowie relationale Persistenzmethoden (Select, Update, Insert, Delete), wenn es für die Anmeldung bei einer relationalen Datenbank konfiguriert ist. Entwickler werden sicherlich feststellen, dass ihre Java-Applikationen auf Caché schneller als auf relationalen Datenbanken ausgeführt werden.

