Die Komponenten von Caché
Um den allseits bekannten "Impedance Mismatch" zwischen relationaler und objektorientierter Darstellung der Daten zu überwinden, greifen Entwickler oft auf "objekt-relationales Mapping" zurück. Dieses Mapping verhindert nicht nur die schnelle Anwendungsentwicklung, sondern führt oft auch zu dürftiger Laufzeit-Performance. Dank der Unified Data Architecture von Caché kann auf alle Daten automatisch als Objekte und Tabellen zugegriffen werden. Diese einzigartige Technologie macht das Mappen von einer Form zur anderen überflüssig.
Das Problem: Impedance Mismatch
Heutige Entwickler stehen vor einem Problem. Objektorientierte Entwicklungstechnologien wie Java, C++ und COM bieten überragende Produktivität und vielfältigere Datenmodelle und sind damit die bevorzugte Entwicklungsumgebung. Applikationen müssen aber oft auf Daten zugreifen, die in relationalen Datenbanken gespeichert sind, oder mit Datenanalyse- und Reporting-Tools kommunizieren, die SQL verwenden. Das Problem (das oft Impedance Mismatch genannt wird) ist, dass relationale Daten und objektorientierte Sprachen einfach nicht gut zusammen passen.
Der Nachteil rein objektorientierter Datenbanken bestand jedoch immer darin, dass sie über keine schnelle und einfache Abfragesprache wie SQL verfügen. Entwickler von transaktionsverarbeitenden Anwendungen sind jedoch auf die Vorzüge beider Technologien angewiesen: der objektorientierten und der relationalen.
Um dieses Ziel zu erreichen, müssen Entwickler oft auf "objekt-relationales Mapping" zurückgreifen. Ob per Hand oder mit Hilfe eines speziellen Tools: Mapping ist ein aufwändiger Prozess, der die Anwendungsentwicklung deutlich verlangsamt. Die meisten Mapping-Technologien unterstützen noch nicht einmal Veränderungen am Datenmodell - das Mapping muss jedes Mal von neuem durchgeführt werden, sobald sich die Datenstrukturen verändern.
Bei objekt-relationalem Mapping entsteht ein riesiges Transaktionsvolumen, um die Daten zwischen objektorientierten und relationalen Formaten zu konvertieren. Das wirkt sich negativ auf die Performance der Applikation aus.
Die elegante Lösung: Unified Data Architecture
Die Unified Data Architecture von Caché ist eine elegante Lösung für das Problem des Impedance Mismatch. Durch die multidimensionalen Datenstrukturen von Caché enstehen wesentlich vielfältigere Datenmodelle als die relationale Technologie sie bieten kann, und beim Speichern und Verwenden von komplexen Daten ist eine viel natürlichere Datensicht möglich.
Mit der Unified Data Architecture hat jede Datenstruktur eine einzige Definition, die sowohl als Objektklasse als auch als relationale Tabelle funktioniert. Sobald eine Objektklasse in der Datenbank definiert ist (mit Hilfe des Caché Studios oder eines Objekt-Design-Tools), generiert Caché automatisch die SQL-fähige Beschreibung der Daten. Ähnliches erfolgt, falls die DDL-Beschreibung einer relationalen Datenbank ins Data Dictionary importiert wird: Caché erzeugt automatisch die relationale und die Objektbeschreibung der Daten und ermöglicht damit sofortigen Objektzugriff. Caché hält beide Beschreibungen konsistent; man verändert immer nur eine der beiden Datendefinitionen.
Diese Datendefinitionen werden automatisch beim Kompilieren erstellt und können sich weiter entwickeln, wenn sich die Datenstrukturen und Schemata ändern. Damit entfällt aufwändiges Mapping sowie Synchronisieren der verschiedenen Datendefinitionen.
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