Metro Health ersetzt SeeBeyond durch die universelle Integrationsplattform Ensemble

Unternehmenskritische Infrastruktur-Software durch eine neue Lösung zu ersetzen ist für jedes Unternehmen eine ernst zu nehmende Herausforderung. Als die IT-Leiter der Metropolitan Health Corporation (MetroHealth) in Grand Rapids im US-Bundesstaat Michigan erkannten, dass die bislang eingesetzte Integrationssoftware eGate von SeeBeyond ganz einfach nicht mehr in der Lage war, ihre Anforderungen zu erfüllen, musste nach einer neuen Lösung gesucht werden. Um mögliche Risiken weitestgehend auszuschließen, wurden extrem strenge Bewertungsregeln für die Auswahlder neuen Integrationsplattform erstellt.
“Schnelle Integration war unsere oberste Priorität” erklärt William Lewkowski, CIO von Metro Health. Zu denweiteren ausschlaggebenden Faktoren für den Umstieg von SeeBeyond auf die universelle Integrationsplattform Ensemble gehörten laut Gary VanderHeiden, IT Applications Manager bei Metro Health, vor allem die ausgefeilte End-to-End-Managementfunktionalität, ein Echtzeit-Message-Warehouse sowie eine Entwicklungsumgebung, die die einfache Kommunikation zwischen Business Analysten und technischen Entwicklern fördert.
Metro Health ist ein Versorgungsnetzwerk im Gesundheitswesen, zu dem das Metropolitan Hospital gehört, ein Krankenhaus mit allen Leistungen und mehreren Fachabteilungen, dessen Einzugsbereich ständig wächst. Das Metro Health-Netzwerk umfasst darüber hinaus auch Gemeinschaftspraxen, ambulante Kliniken, Wellness, Fitness und präventive Serviceleistungen im Managed Care und weitere mehr. Das Netzwerk verfolgt eine extensive Wachstumsstrategie. Hierzu gehört die Errichtung eines ganz neuen Krankenhauses, das der Dreh- und Angelpunkt eines knapp 69 Hektar großen Komplexes sein soll, dessen Eröffnung für 2007 geplant ist. Parallel zu diesem Projekt plant die IT-Abteilung die Einführung hochmoderner Datenverarbeitungstechnologien zur Errichtung eines vollständig digitalen Krankenhauses.
“Ausgelöst wurde die Diskussion um die Ablösung derSeeBeyond-Plattform durch ein neues Release. Wir erkannten, dasswir noch ein weiteres Upgrade benötigten”, erklärt VanderHeiden. Diese Aktualisierung kam kurz nachdem wir gerade von einer Vorgänger-version umgestellt hatten. “Dies war für uns der Zeitpunkt, aus diesemVersionskarussell auszusteigen.”führt VanderHeiden aus.“Eine weitere kritische Situation entstand, wenn eine Message zwischenden Systemen nicht zugestellt werden konnte. Hier mussten wir die Message manuell verfolgen, um das Problem zu ermitteln und zu beheben”, erklärt er.
Schnelle Integration – kein leeres Versprechen
Ende 2004 entschied sich Metro Health für Ensemble als neue Integrationsplattform. In wenigen Wochen war deutlich geworden, dass die Anforderung einer schnellen Integration erfüllt werden konnte.
“Unsere Schnittstellenspezialisten stellten fest, dass Schnittstellen mit Ensemble dreimal schneller als mit SeeBeyond-Lösungen entwickelt werden können. Darüber hinaus ist die Persistenz der Nachrichten sichergestellt, was bei eGate fehlt”, erklärt VanderHeiden.
Die einheitliche grafische, XML- und Code-basierte Entwicklungsumgebung von Ensemble trägt wesentlich zur Vereinfachung und Beschleunigung der Schnittstellenentwicklung bei. “Wenn unsere Schnittstellenspezialisteneine Skriptsprache oder XML verwenden, können sie ergänzende Kommentare einfügen. Auf diese können unsere Business-Analysten wieder einfachzugreifen”, erklärt VanderHeiden. Diese selbstdokumentierende Funktio-nalität trägt zur Verbesserung der Kommunikation bei.
Darüber hinaus beschleunigt sie die Modellierung der Geschäftsprozesse und deren Automatisierung. Für den IT Applications Manager VanderHeiden sind die entscheidenden Komponenten für die Verwirklichung einer schnellen Integration vor allem die visuellen Trace-Tools von Ensemble und die integrierte Objekt-Datenbank. “Mit diesen Möglichkeiten lässt sich ganz einfach feststellen, wann und warum ein Datensatz aus einer der integrierten Datenquellen das vorgesehene Ziel nicht erreicht hat”, erklärt er. “Dies kann dynamisch in Echtzeit erfolgen. Das ist eine wesentliche Verbesserung gegenüber den Logs, die üblicherweise von anderen Integrationslösungen bereitgestellt werden. Anstatt zeitaufwändig und umständlich manuell zu suchen, können hier die Probleme sehr schnell bestimmt und behoben werden”, erklärt erweiter.
Ensemble verarbeitet im Vergleich zu eGate Nachrichten mehr als doppelt so schnell und zeichnet sich darüberhinaus auch noch durch ein problemloses FIFO-Setup aus.“Die schnelle Integration mit Ensemble war für unsder ausschlaggebende Faktor bei der Wahl derIntegrationsplattform”, fasst der IT Applications Managerzusammen.
Die Ablösung der alten Infrastrukturist erst der erste Schritt
In der ersten Phase des Ensemble-Projekts wurden acht Anwendungen integriert, einschließlich dem bei Metro Health eingesetzten McKessonSTAR-Krankenhausinformationssystem. Der erste Projektschritt, in dem Backend-Informationen über mehr als ein Dutzend HL7-Schnittstellen bereitgestellt werden, ging im Februar 2005 live. Die Integration von insgesamt 25 Systemen mit etwa 65 verschiedenen Schnittstellen soll noch im Jahre 2005 abgeschlossen werden.
Nach Ablösung der SeeBeyond-Plattformplant MetroHealth, mehrere neue Integrationsprojekte mit Ensemble durchzuführen. “Wir haben die selben Gesamtanforderungen wie auchdie größten urbanen Gesundheitsnetzwerke”,erklärt William Lewkowski.
Die Bereitstellung eines Managementportals zur dynamischen Anzeige von Live-Transaktionsdaten steht als Nächstes auf dem Programm. Ensemble stellt hier ein Business ActivityMonitoring (BAM)-Framework bereit, das breitgefächerte Konnektivitätsoptionen, zuverlässiges Messaging und leistungsstarke Tools zur Modellierung der Geschäftsprozesse enthält. Mit diesem BAM-Framework kann Metro Health Spezialisten unterstützen, um Systemengpässe schnell und einfach zu erkennen und zu beseitigen.
“Die Innovationen von Ensemble sind die ideale Ergänzung fürunsere Entwicklung in ein digitales Krankenhaus. Es ist eine zentrale Komponente in unserer zukunftsorientierten IT-Strategie.” fasst William Lewkowski zusammen.

